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TSV Langstadt 1909 e.V.
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Chronik 1939

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Dem Protokoll der Generalversammlung vom 14. März 1938 ist zu entnehmen, dass wegen der Maul- und Klauenseuche erst jetzt die Generalversammlung einberufen werden konnte. Aus diesem Grunde war auch der Turnbetrieb im Jahre 1937 schlecht. Erst vom Herbst an wurde wieder geturnt. Auch die Pflichtspiele im Handball fielen aus.

In der gleichen Versammlung musste der Turnverein auf Anordnung des Kreises 5, Gau 13, Südwest vom D.R.L., in „Turn- und Sportgemeinde Langstadt“ umbenannt werden. Außerdem hat man an diesem Tage das nach Worms verzogene Mitglied und langjährigen Schriftwart, Heinrich Sauerwein, einstimmig zum ersten Ehrenmitglied des Vereins ernannt.

Der Turnbetrieb war in diesem Jahr als ausgesprochen schwach zu bezeichnen. So nahmen an der, am 19.03.39 stattgefundenen Generalversammlung beim Gastwirt und Kamerad Ernst Ludebühl, Gasthaus „Zur Krone", nur noch 19 Mitglieder teil. Dietwart Peter Keil gab in seinem kurzen Rückblick damals bekannt, dass der Turnbetrieb "fast ganz danieder lag", während es im Spielbetrieb (Handball) etwas besser war. Im Sommer wurden einige Freundschaftsspiele durchgeführt, doch im Herbst zu Beginn der Verbandsrunde standen nicht mehr genug Spieler zur Verfügung. Sicherlich ist der Grund hierfür darin zu finden, dass viele der jugendlichen Sportler und Turner zum Wehrdienst eingezogen wurden. Der politische Einfluss, unter dem diese Versammlung stand, ist anhand des Protokolls nicht zu verkennen.

In der gleichen Generalversammlung legte Philipp Sauerwein 8. nach 13 Jahren sein Amt als 1. Vorsitzender nieder. Das Protokoll weist aus, dass es äußerst schwierig war, einen Nachfolger zu finden. Schließlich und endlich erklärte sich nach verschiedenen Vorschlägen Heinrich Christian Sauerwein bereit, das Amt anzunehmen und bestimmte seine Mitarbeiter: 2. Vorsitzender Georg Monath, Peter Keil, Peter Möller, Ludwig Sauerwein, Wilhelm Eckert, Wilhelm Sauerwein, Adam. Sauerwein, Friedrich Scheffel, Johann Christian Sauerwein, Peter List, Adam Funk und Heinrich Kern.